Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS, Borderline Syndrom) ist die am häufigsten auftretende Persönlichkeitsstörung. Sie wird auch emotional instabile Persöhnlichkeitsstörung genannt und hat viele Faktoren und Auswirkungen.

Neben den immer auftretenden Depressionen und dissoziativen Störungen verletzen sich die Betroffenen auch sehr oft absichtlich.

Der Name “Borderline (Grenzlinie)” beschreibt sehr gut den Zwiespalt zwischen der genauen Einordnung der Krankheit. Es ist neurotische und auch psychotische Störung und wird auch als posttraumatische Belastungsstörung bezeichent. Bei der BPS ist das impulsive, instabile Verhalten auf zwischenmenschlicher Ebene und im Handeln der Betroffenen der entscheidene Punkt.

Der Beginn liegt in der Pubertät oder dem frühen Erwachsenenalter und manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen. Bei den verschiedenen Verhaltensstörungen kann es z. B. zu Minderwertigkeitskomplexen, Essstörungen, Reizbarkeit und Angst, häufigen Wutausbrüchen, paranoiden Vorstellungen und suicidalen Handlungen mit Selbstmorddrohungen und Selbstverletzungsverhalten.

Als Ursache gelten erbliche Veranlagung, Umwelteinflüsse oder auch nicht abgeschlossene frühkindliche Entwicklungsprozesse.

Behandeln lässt sich die Krankheit nicht als Einheit, sondern meist nur die einzelnen Symptome. Dabei werden vor allem Anti-Depressiva eingesetzt. Auch psychotherapeutische Maßnahmen, wie Traumatherapie oder Verhaltenstherapie sind üblich.