Frauen sollten in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus, also zwischen der Periode und dem Eisprung, mit dem Nikotinentzug beginnen. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Frauen seltener rückfällig werden, da in dieser Zeit die Entzugssymptome schwächer sind. Es ist durch den unterschiedlichen Hormonhaushalt in den zwei Phasen bedingt.

Generell fällt es Frauen leichter mit dem Rauchen aufzuhören als Männern – das wurde in einer weiteren Studie belegt. 700000 New Yorker, die das Rauchen aufgeben wollten, sind dazu befragt worden, mit dem Ergebnis, dass insgesamt nur 17 % von der Zigarette losgekommen sind.

Die Folgen für das weibliche Geschlecht sind aber auch gravierender. Denn das Qualmen ist Ursache für Dreiviertel aller Krebserkrankungen bei ihnen an Kehlkopf, Nase und Mund. Außerdem leiden Raucherinnen häufiger und stärker unter Atemnot als männliche Raucher. Also sind die Konsequenzen für weibliche Raucher mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD (Raucherlunge) fataler, da die Lunge stärker geschädigt ist.

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