Vielen Menschen ist der Begriff Burnout-Syndrom vor allem durch prominente Beispiele wie bei den Karriere-Enden von Sven Hannawald oder Sebastian Deisler nicht nur geläufig, sondern das “ausgebrannt sein” rutscht einem schon mal über die Lippen bei viel Stress. Dabei sollte man jedoch normalen Stress bei der Arbeit oder im Haushalt nicht mit einem chronischen Burnout-Syndrom verwechseln. Seelische und körperliche Erschöpfung (einfach “platt” sein) und das Empfinden von innerer Antriebsschwäche sind erste Anzeichen des Syndroms, jedoch sollte man vor jeglicher Selbstdiagnose den Hausarzt oder einen Psychologen aufsuchen. Generell sollte man sich auf jeden Fall mal Auszeiten im täglichen “Stress-Ablauf” gönnen, z. B. Wellness-Trips mit Sauna-Gängen oder Entspannungsmassagen. Auch von den Mitmenschen (Familie & Freunde) darf man sich nicht völlig abschotten – offene Gespräche sind wichtig für die Persönlichkeit.
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Wie du hier richtig schreibst, sollte man ein Burnout Syndrom nicht mit einer Erschöpfung verwechseln. Ein Burnout ist nichts anderes als eine Depression, die ignoriert und so lange durch künstliches Aufpeitschen übergangen wird, bis der Körper nicht mehr mitmacht. Interessant dabei ist, dass man, wenn man eine Depression hat, mehr oder weniger aus der Gesellschaft ausgegrenzt wird, ein Burnout jedoch schon fast modern ist. Also ein Burnout kommt nicht davon, dass man zuviel arbeitet, sondern ist eine Depression, die man entweder durch Arbeitssucht oder auch einer anderen Sucht versucht zu überspielen.
Liebe Grüße
Thomas
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