Elektrosmog – Auswirkungen von Handystrahlung auf die Gesundheit

Elektrosmog ist einer der Begriffe, die in der Bevölkerung für nicht zu unterschätzenden Aufruhr sorgen. Ausgelöst wird Elektrosmog durch nichtionisierte Strahlung, kurz NIS. Diese wird auf den Körper des Menschen abgestrahlt, wo sich ebenfalls Ionen befinden, die schnell zum elektrischen Leiter werden können. Der Elektrosmog kommt nicht nur durch die Handystrahlung zustande, sondern genauso durch Mikrowellen, DECT-Telefone und vieles mehr.

 

Oftmals wurde in der Vergangenheit darüber spekuliert, inwieweit der Elektrosmog sich schädigend auf die Gesundheit auswirkt. Die Meinungen der Experten gehen in diesem Bereich jedoch sehr weit auseinander. Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse und Klarheit gibt es bisher kaum.

 

Herausgefunden wurde bisher, dass Elektrosmog die Zellen des Körpers schädigen kann. Bei gesunden Zellen kann der Körper die Schädigung jedoch recht einfach wieder reparieren. Lediglich bei bereits vorbelasteten Zellen kann es zu Restschädigungen kommen, die nicht mehr repariert werden können. Ob dadurch jedoch Krebs entstehen kann, wie vielfach betont wird, bleibt weiterhin unklar und erfordert zusätzliche Studien.

Elektrosmog nicht überall gleich stark

Elektrosmog gilt also als massiver Krankmacher in der Bevölkerung, obwohl hierbei keine wissenschaftlichen Studien eindeutige Ergebnisse gebracht haben. Insbesondere die Handystrahlung, die nicht nur beim Versenden von Free SMS entstehen soll, sondern genauso durch Sendemasten in der näheren Umgebung, gilt dabei als schädlich. Allerdings geben Experten zu bedenken, dass es stets darauf ankommt, wo genau der Elektrosmog gemessen wird.

 

So wurde ein Versuch durchgeführt, bei dem ein Messgerät den Elektrosmog, der auf einen Menschen aufgetroffen ist, auf dessen kompletten Heimweg gemessen hat. Während der Elektrosmog in der U-Bahn und im Bus recht vertretbar war, verschwand er bei Messungen im Freien fast vollständig. Erst zu Hause, beim Telefonieren mit dem schnurlosen DECT-Telefon, sowie unmittelbar vor der Mikrowelle stiegen die Werte an. Das zeigt jedoch, dass auch das mobile Telefonieren im Freien nicht so starke Schädigungen mit sich bringt, wie gemeinhin angenommen.

 

Obwohl Handystrahlung, Elektrosmog und Co. bereits mehrfach untersucht wurden, gibt es bisher kaum eindeutige Erkenntnisse über die tatsächlichen Gefahren, die davon ausgehen. Während einige Umweltmediziner davon ausgehen, dass der Elektrosmog schon in geringem Maße gefährlich ist, sind andere der Meinung, die Strahlung würde kaum Schaden anrichten. Schließlich seien weder bei Feuerwehr, noch bei Taxifahrern, die seit Jahr und Tag mit Funkgeräten arbeiteten, tatsächlich gesundheitliche Schäden aufgefallen.

 

Die Gefahr des Elektrosmogs sollte natürlich nicht unterschätzt werden, doch eine allgemeine Panikmache, wie sie derzeit oft zu finden ist, ist nicht sinnvoll. Sie sorgt nur für Verunsicherung in der Bevölkerung, die in jedem Fall vermieden werden sollte.