Die Behandlung von Rheuma hat große Fortschritte gemacht. Das liegt daran, dass man erkannt hat, dass bei einer erfolgreichen Rheumatherapie verschiedenen Behandlungsmethoden, abgestimmt auf das jeweilige Krankheitsbild, kombiniert werden müssen, um erfolgreich zu sein. Da zu gehören Ergotherapien, Massagen, medikamentöse Behandlungen genau so wie Sport, zum Beispiel an der Tischtennisplatte.
Mit Rheuma bezeichnet man zunächst einmal alle Erkrankungen des Bewegungsapparates eines Rheuma Patienten deren Ursache keine Verletzung ist. Somit ist Rheuma keine eigenständige Krankheit, vielmehr ist es ein Oberbegriff für über 400 Krankheitsbilder. Diese Krankheiten sind recht unterschiedlich in ihrem Verlauf, somit müssen auch unterschiedliche Behandlungsmethoden angewandt werden. Damit ist auch erklärt, warum es die Rheumatherapie oder das Rheuma Kurkonzept nicht gibt. Immer jedoch ist eine abgestimmte kombinierte Behandlung angezeigt. Jeder Patient benötigt sein eigenes Rehabilitationskonzept.
Die Behandlungskombination besteht jedoch immer aus den selben Säulen. Da ist zunächst die Krankengymnastik zu nennen, die dafür sorgt, dass der Bewegungsapparat mobil bleibt und der Patient lernt sich mehr oder weniger Schmerzfrei zu bewegen. Die nächste Säule ist die medikamentöse Behandlung, hier geht es in erster Linie darum, die Lebensqualität zu steigern und den Schmerz zurückzudrängen. Nun kommen wir zum Sport, zusammen mit der Krankengymnastik einer der wichtigsten Punkte in der Rheuma Therapie. Denn auch Rheumakranke dürfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Sport treiben. Er fördert die Beweglichkeit und sorgt für Erfolgserlebnisse. Tischtennis an Tischtennisplatten ist hier nur eine von vielen sportlichen Alternativen. Eine weitere Säule ist die Psychotherapie, hier lernt der Patient sich trotz Schmerzen zu entspannen und mit dem Schmerz positiv zu leben. Dieser Teil der Therapie ist besonders wichtig, weil sonst durch den Schmerz Stress ausgelöst wird, dieser führt zu Verspannungen, die wiederum Schmerz auslösen können. Begleitet werden die diese Therapieformen von Massagen und Wärmetherapien. All diese Maßnahmen in der richtigen Kombination können die Lebensqualität des Rheumapatienten doch ungemein steigern.
Am besten begibt der Patient, sich zu einer Rheumatherapie in eine Kurklinik mit Wellnessbereich. Alle Kurkonzepte beruhen auf der Kombination der genannten Maßnahmen in Verbindung mit einem ausgeprägten Wellness und Entspannungsprogramm. Entspannung und Wohlfühlen, dies sind zwei wichtige Punkte zur Entlastung des Patienten. Viele Probleme lassen sich schon allein dadurch lösen, dass der Erkrankte aus seinem gewohnten Umfeld herausgelöst wird und sich von den Problemen des Alltags distanzieren kann. Lernt er dann auch noch in der beschriebenen Form den Umgang mit seinen Problemen und verschafft die medizinische Therapie Linderung, so konnte schon mancher Patient geheilt werden. Rheuma ist nicht das Los der alten Menschen, dem man sich zu fügen hat. Viele rheumatischen Erkrankungen lassen sich heute gut lindern.
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