Am 7. April 2008 ist Weltgesundheitstag – es ist gleichzeitig der 60. Jahrestag der Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Thema des Tages sind der Globale Klimawandel und die Gesundheit. Diese beiden Begriffe stehen in unmittelbarem Verhältnis, denn mit dem starken Klimawandel werden sich auch mehr Krankheiten auf der Welt verbreiten. Beispielsweise wird durch die Dürre in den Entwicklungsländern die Hungersnot verstärkt. Aufgrund der Klimazonenverschiebung können sich Krankheitserreger und deren Überträger in neuen Lebensräumen verbreiten, so dass Infektionskrankheiten zunehmen können.
Die als Konsequenz der globalen Erderwärmung entstehenden Überschwemmungen und Dürren, die beim Rückzug des Wassers Pfützen und aus Flüssen stehende Gewässer hervorbringen, eignen sich als Brutplätze für Mücken und tragen so zur Verbreitung der Malaria bei.Laut Schätzung von Wissenschaftlern verdoppelt sich das Risiko der Ansteckung mit Malaria in tropischen Gebieten und in gemäßigten Gebieten soll es sich sogar verzehnfachen. Dies kann geschehen bei einem Temeraturanstieg von 3 – 5°C. Dann würden ca. zweidrittel der Menschen in malariagefährdeten Regionen leben, auch in Mitteleuropa.